Obwohl sie erst 16 ist, tragen ihre Augen den Stempel des Schmerzes.
Sie erschafft Welten, wo Alpträume ihren Platz finden.
Sie schreibt seit ihrem 13 Lebensjahr Tagebücher, in der Hoffnung jemand liest sie.
Sie ist empfindlich, scheut sich aber dennoch nicht den Fliegen die Flügel auszureißen.
Sie denkt zuviel über das Sein & Nichtsein des Menschen nach.
Sie fragt sich welche Farbe denn Geborgenheit haben müsste, Ziegelrot?
Die Sehnsucht hat sie zerfressen.
Sie sieht sich nur noch als Marionette, deren Fäden sie nicht mehr unter Kontrolle hat.
Sie hat das Gefühl, sie würde verfolgt werden, und mit Blicken ausgezogen.
Sie lächzen nach ihren Blut!
Sie schreit so oft, bittere Tränen.
Ihre Arme, ihre Beine sie schreien um Hilfe.
Doch ist sie unsichtbar wird übersehen, ignoriert.
Deswegen setzt sie sich eine immer lachende Maske auf.
Sie hat keine Freunde, nicht die, die sie gerne hätte. So denkt sie!
Sie spielt mit den Männern, wie auch mit ihr gespielt wird.
Sie hat schon lange keine Angst mehr vor dem Tod.
Sie hat in sich so lange Aspirin reingestopft bis sie unmächtig geworden ist.
Nur um zu wissen, wie es im Jenseits ist.
Sie liebt die Einsamkeit.
Die Einsamkeit ist ihr bester Freund, der sie nie alleine lässt, sie nie verletzt.
Sie hat sich schon oft dabei erwischt,

 

wie sie mit einem höhnischen Lachen die Pulsadern aufschneiden wollte.
Sie liebt das Blut, noch mehr aber den Schmerz.
Für sie besteht die Welt aus Heuchlern.
Sie will keinem mehr vertrauen, tut es aber denoch immer wieder.
Sie sieht zu, wie ihr das Herz bei lebendigen Leibe rausgerissen wird.
Nur um dann zu sagen "Hier, ich schenk es dir!"
Sie ist so unwichtig, genau wie das was sie gerade schreibt.